HGA Gesundheitsakademie Hessen

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GMP steht für “Good Manufacturing Practice” (Gute Herstellungspraxis) und bezeichnet die Richtlinien und Standards, die in der pharmazeutischen, biotechnologischen und Lebensmittelindustrie angewendet werden, um die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der hergestellten Produkte zu gewährleisten. Es gibt viele GMP-Praktiken, aber hier sind fünf grundlegende Prinzipien:

  1. Dokumentation: Alle Herstellungsprozesse und -aktivitäten müssen ausführlich dokumentiert werden. Dies umfasst Herstellungsprotokolle, Arbeitsanweisungen, Prüfberichte und Aufzeichnungen von Qualitätskontrollen. Die Dokumentation ermöglicht eine Rückverfolgbarkeit und Überprüfbarkeit aller Herstellungsschritte.
  2. Personal: Das Personal, das in der Produktion und Qualitätskontrolle tätig ist, muss entsprechend geschult, qualifiziert und angemessen geschult sein. Es müssen klare Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten definiert werden, um die Einhaltung der GMP-Richtlinien zu gewährleisten.
  3. Sauberkeit und Hygiene: Hygienische Bedingungen sind von entscheidender Bedeutung, um Kontaminationen zu vermeiden und die Qualität der Produkte zu gewährleisten. GMP schreibt spezifische Hygiene- und Reinigungsverfahren für Produktionsräume und -anlagen vor.
  4. Validierung: Alle Herstellungsprozesse und Ausrüstungen müssen validiert werden, um sicherzustellen, dass sie die vorgesehenen Spezifikationen und Qualitätsanforderungen erfüllen. Dies beinhaltet die Durchführung von Qualifizierungs- und Validierungsstudien.
  5. Qualitätskontrolle: Die Qualitätskontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil von GMP. Sie umfasst die regelmäßige Überprüfung der hergestellten Produkte und Rohstoffe, um sicherzustellen, dass sie den festgelegten Qualitätsstandards entsprechen. Die Prüfung erfolgt anhand von spezifischen Analysemethoden und -verfahren.