HGA Gesundheitsakademie Hessen

Sucht- und Präventionsbeauftragter

Der Online-Kurs “Sucht- und Präventionsbeauftragter” bietet eine umfassende Schulung zu Suchterkrankungen und präventiven Maßnahmen und entspricht unter anderem den Vorgaben des Cannabisgesetzes (CanG) zur Qualifikation als Präventionsbeauftragter. Teilnehmer werden mit fundiertem Wissen über Suchtverhalten und Präventionsstrategien ausgestattet, um als kompetente Präventionsbeauftragte zu agieren. Grundlagen der Suchtpsychologie sowie Auswirkungen von Suchtmitteln werden erläutert, zum Beispiel auch für Schutzkonzepte in Anbauvereinigungen wie Cannabis Social Clubs. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung von präventiven Fähigkeiten und Interventionstechniken, um Warnsignale zu erkennen und angemessen zu reagieren. Absolventen können effektive Präventionsstrategien implementieren und Betroffene unterstützen.

Weiter Informationen zum Kurs "Sucht- und Präventionsbeauftragter"

Wie lange dauert der Kurs – Sucht- und Präventionsbeauftragter ?

16 UE (Unterrichtseinheiten je ca. 45 Minuten) nach eigener Einteilung

Was sind die wichtigsten Lehrinhalte?
  • Legale und illegale Suchtmittel
  • Suchtentstehung und ihre Folgen
  • Legaler Umgang mit Cannabis (CanG)
  • Präventionskenntnisse für Anbauvereinigungen (CanG)
  • Prävention: Information und Gesundheitskompetenz
  • Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen
  • Intervention: Eigene und unterstützte Wege
  • Abhängigkeit im persönlichen Umfeld
  • Suchtprävention in der Arbeitswelt
  • Der Stufenplan
  • Entwicklung in die Abhängigkeit
  • Ursachen und Folgen der Suchtentstehung
  • Co-Abhängigkeiten
  • Suchtvorbeugung
  • Intervention bei Auffälligkeiten (Stufenplan)
  • Rechtliche Grundlagen (Entgeltfortzahlung, Kündigung, Haftung)
  • betriebliches Umfeld
  • Betriebsvereinbarung „Sucht- und Prävention“
Welche Jobs/Positionen im Unternehmen sind mit dem Kurs erreichbar?

Pädagogische, soziale oder beratende Fachkräfte sowie Interessierte an Suchtprävention.

  • Unternehmen
  • Bildungs- & Gesundheitseinrichtungen
  • Familien
  • Gemeinden
  • Sport-, Freizeit- & Anbauvereinigungen
Gibt es einen Projektteil und welchen?

Kein Projekt

Welche Bescheinigung erhalte ich für den Kurs?
Sucht- und Präventionsbeauftragte(r) Zertifikat mit Lehrinhaltsangabe (unter anderem Vorgaben des Cannabisgesetzes – CanG).
In welcher Form wird der Kurs stattfinden?

Dieses Modul wird in Form des selbstorganisierten E-Learnings angeboten.

Ausführliche Beschreibung des Kurses

Dieser Kurs bietet eine umfassende Schulung zu den Themen Suchtverhalten und Prävention, die darauf abzielen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu kompetenten Präventionsbeauftragten auszubilden. Durch die Vermittlung fundierter Kenntnisse über die Natur von Suchtverhalten und wirksame Präventionsstrategien werden sie in die Lage versetzt, als kompetente Sucht- und Präventionsbeauftragte zu agieren. Aktuelle Themen wie das Cannabisgesetz (CanG) und die dort geforderten Kenntnisse für Präventionsbeauftragte gewährleisten die Vermittlung des derzeitigen Entwicklungsstandes in diesem Handlungsbereich.

In diesem Kurs werden die Grundlagen der Suchtpsychologie ausführlich erläutert, wobei verschiedene Arten von Suchtmitteln und ihre Auswirkungen auf den Körper und die Gesellschaft behandelt werden, einschließlich der Auswirkungen des Cannabisgesetzes auf das Suchtverhalten. Durch den Einsatz bindender theoretischer Inhalte und aktiver Diskussionen werden die Teilnehmenden dazu befähigt, ein tiefgreifendes Verständnis für die Zusammenhänge von Suchtverhalten zu entwickeln.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt auf der Vermittlung von präventiven Fähigkeiten und Interventionstechniken im Umgang mit suchtgefährdeten Personen, wobei auch die Bedeutung eines Schutzkonzepts betont wird. Durch den Einsatz von Fallstudien lernen die Teilnehmenden, frühzeitig Warnsignale zu erkennen und angemessen zu reagieren, wobei rechtliche und ethische Aspekte sowie die Zusammenarbeit mit anderen relevanten Akteuren wie einer Anbauvereinigung im Bereich der Suchtprävention beleuchtet werden. Die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse befähigen die Absolventinnen und Absolventen, wirksame Präventionsstrategien, unter Berücksichtigung des Cannabisgesetzes und anderer rechtlicher Rahmenbedingungen, zu implementieren und betroffene Personen angemessen zu unterstützen.

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, eine aktive Rolle als Präventionsbeauftragte zu übernehmen und somit einen positiven Beitrag zur Vermeidung und Bewältigung von Suchtverhalten in der Gesellschaft zu leisten.

Was kostet der Kurs?

750,- €

Kontaktanfrage

für weitere Informationen und Anmeldung

    FAQ und Informationen

    • Was ist ein „Cannabis Social Club“ (CSC)?
      Ein „Cannabis Social Club“ (CSC) ist eine Vereinigung, die sich für den privaten und gemeinschaftlichen, nicht-kommerziellen Eigenanbau von Cannabis einsetzt. Hier sind einige wichtige Informationen dazu:

      1. Gesetzliche Regelungen:
      • Mit dem sogenannten “Cannabis-Gesetz”, das am 27. März 2024 rechtskräftig wurde, ist der gemeinschaftliche Anbau von Cannabis über Anbauvereinigungen (Cannabis Social Clubs) grundsätzlich möglich.
      • Ab dem 1. Juli 2024 soll der Anbau von Cannabis im privaten Umfeld und in nicht gewerblich orientierten Gemeinschaften unter strengen Auflagen erlaubt sein.
      • Vor Inkrafttreten des Cannabis-Gesetzes muss eine Anbauvereinigung behördlich genehmigt werden. Die vertretungsberechtigten Personen der Anbauvereinigung müssen unbeschränkt geschäftsfähig sein und die erforderliche Zuverlässigkeit für den Umgang mit Cannabis und Vermehrungsmaterial (Samen und Stecklinge) besitzen. Zudem muss die Anbauvereinigung sicherstellen, dass Cannabis und Vermehrungsmaterial ausreichend gegen unbefugten Zugriff geschützt sind.


      2. Gemeinnützigkeit:
      • Cannabis Social Clubs können gemeinnützig sein, sofern ihre Satzung den Anbau und Vertrieb von Cannabis im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen umfasst.
      • Bei Satzungsänderungen sollte eine rechtliche Beratung in Anspruch genommen werden, um sicherzustellen, dass alle Vorgaben erfüllt sind.


      3. Gründung eines Cannabis Social Clubs:
      • Bei der Gründung eines CSC ist es wichtig, die gesetzlichen Regelungen zu beachten und die Satzung entsprechend anzupassen.
      • Die Anbauvereinigung muss behördlich genehmigt werden, und die Mitglieder müssen die erforderliche Zuverlässigkeit nachweisen können. Insgesamt ermöglicht das neue Cannabis-Gesetz den privaten Anbau von Cannabis in nicht gewerblich orientierten Gemeinschaften, wobei strenge Auflagen zu beachten sind


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    • Was ist bei der Gründung eines Cannabis Social Clubs (CSC) in Deutschland zu beachten?
      Nach dem Cannabis Gesetz (CanG) sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten, von denen die wichtigsten hier gelistet sind:

      1. Rechtsform des Vereins:
      • Der CSC muss als eingetragener, nicht-wirtschaftlicher Verein oder als eingetragene Genossenschaft organisiert sein.
      • Die Wahl der Rechtsform beeinflusst die Struktur und die rechtlichen Verpflichtungen des CSC.


      2. Mitgliederzahl:
      • Ein CSC darf maximal 500 Mitglieder haben.
      • Mehrfachmitgliedschaften in mehreren Vereinen sind nicht erlaubt.


      3. Vertretungsberechtigte Gründer:
      • Die Personen, die den CSC gründen, müssen bestimmte Anforderungen erfüllen:
        • Geschäftsfähigkeit: Die Gründer müssen unbeschränkt geschäftsfähig sein.
        • Zuverlässigkeit: Die Gründer müssen die erforderliche Zuverlässigkeit für den Umgang mit Cannabis und Vermehrungsmaterial (Samen und Stecklinge) nachweisen können.
      • Durch einen nachweislich ausgebildeten Präventionsbeauftragten muss ein passendes Jugendschutzkonzept erstellt und aufrechterhalten werden.


      4. Anbau von Cannabis:
      • Der Anbau von Cannabis darf nicht in der Nähe von Schulen, Jugendeinrichtungen oder Spielplätzen stattfinden.
      • Eine behördliche Erlaubnis für den Anbau von Cannabis ist erforderlich.


      5. Finanzierung:
      • Die Finanzierung des CSC erfolgt in der Regel über Mitgliedsbeiträge.


      6. Ziel des CSC:
      • Das Ziel des CSC ist es, hochwertiges Cannabis für die Mitglieder zu ermöglichen.
      • Aufgrund von EU-Regelungen dürfen keine offiziellen Fachgeschäfte eröffnet werden. Stattdessen ist nur der Eigenanbau in den Vereinsräumen gestattet.


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    • Wie gehe ich vor, um einen Cannabis Social Clubs (CSC) zu gründen?
      Dies stellt natürlich keine vollständige Beschreibung zur Gründung eines CSC dar, aber die grundlegenden Schritte die du beachten solltest sind:

      1. Vereinsgründung:
      • Gründungsmitglieder versammeln: Suche Gleichgesinnte, die sich für den gemeinschaftlichen Anbau von Cannabis interessieren. Diese werden die Mitglieder deines CSC sein. Vorstand und Präventionsbeauftragten bestimmen.
      • Rechtsform wählen: Gründe einen eingetragenen Verein (e.V.) oder eine andere geeignete Rechtsform für deinen CSC. Dies ist wichtig, um die Gemeinnützigkeit zu erreichen und die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen.
      • Satzung erstellen: Die Satzung regelt die Ziele, Mitgliedschaftsbedingungen, den Anbau von Cannabis und andere relevante Aspekte.


      2. Anbaugenehmigung beantragen:
      • Stelle einen Antrag auf Anbaugenehmigung bei den zuständigen Behörden. Diese Erlaubnis ist erforderlich, um legal Cannabis anzubauen.
      • Achte darauf, alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, z. B. Sicherheitsmaßnahmen, Schutzkonzepte und Standortwahl.


      3. Räumlichkeiten und Anbau:
      • Wähle einen geeigneten Ort für den Anbau. Dies kann ein gemeinschaftlicher Raum oder ein privates Grundstück sein.
      • Achte darauf, dass der Anbau nicht in der Nähe von Schulen, Jugendeinrichtungen oder Spielplätzen stattfindet.
      • Organisiere den Anbau, die Pflege der Pflanzen und die Ernte.


      4. Dokumentationspflichten und Transparenz:
      • Halte alle Aktivitäten des CSC genau fest. Dies dient der Transparenz und kann bei eventuellen rechtlichen Fragen hilfreich sein.
      • Informiere die Mitglieder regelmäßig über die Aktivitäten des CSC.


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    • Was sind die Aufgaben eines Sucht- und Präventionsbeauftragten?
      Ein Präventionsbeauftragter im Bereich der Suchtprävention ist speziell darauf ausgerichtet, Programme und Maßnahmen zu entwickeln, um den Missbrauch und die Abhängigkeit von Substanzen wie Alkohol, Drogen, Tabak oder anderen Suchtmitteln zu verhindern. Hier sind einige spezifische Aufgaben und Aktivitäten, die ein Präventionsbeauftragter im Bereich der Suchtprävention übernehmen könnte:
      1)Entwicklung von Präventionsprogrammen:
      Der Präventionsbeauftragte arbeitet an der Entwicklung von Präventionsprogrammen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für die Risiken des Suchtmittelkonsums zu schärfen und positive Verhaltensweisen zu fördern.
      2)Schulungen und Workshops:
      Organisieren von Schulungen, Workshops und Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter, Schüler, Eltern oder die Öffentlichkeit, um über die Gefahren von Suchtmitteln aufzuklären und Möglichkeiten zur Prävention aufzuzeigen.
      3)Kooperation mit externen Partnern:
      Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Unternehmen und anderen Organisationen, um gemeinsame Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und durchzuführen.
      4)Erstellung von Informationsmaterialien:
      Entwicklung von Informationsmaterialien wie Broschüren, Flyer, Plakate oder Online-Ressourcen, die über die Auswirkungen von Suchtmitteln informieren und Wege zur Prävention aufzeigen.
      5)Früherkennung und Intervention:
      Implementierung von Programmen zur Früherkennung von Suchtproblemen sowie Bereitstellung von Unterstützung und Intervention für Personen, die von Suchtmitteln betroffen sind oder ein erhöhtes Risiko aufweisen.
      6)Förderung einer positiven Umgebung:
      Förderung einer positiven und unterstützenden Umgebung in Schulen, Arbeitsplätzen oder Gemeinschaften, die gesunde Verhaltensweisen und Lebensstile fördert und den Druck zum Konsum von Suchtmitteln reduziert.
      7)Evaluation und Weiterentwicklung:
      Durchführung von Evaluierungen, um die Wirksamkeit der durchgeführten Präventionsmaßnahmen zu bewerten, und Anpassung der Programme basierend auf den Ergebnissen, um kontinuierlich verbesserte Ergebnisse zu erzielen.Der Präventionsbeauftragte im Bereich der Suchtprävention spielt eine entscheidende Rolle dabei, das Risiko von Suchtproblemen in verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu reduzieren und eine gesündere und sicherere Gemeinschaft zu fördern. Klicken Sie hier, um sich für den Kurs anzumelden.
    • Was steht im Cannabisgesetz (CanG) bezüglich Suchtprävention?
      "Anbauvereinigungen sind verpflichtet, zu einem umfassenden Jugend- und Gesundheitsschutz beizutragen und ihre Mitglieder zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis anzuhalten. Zu diesem Zweck ernennt der Vorstand jeder Anbauvereinigung ein Mitglied als Präventionsbeauftragten. Der Präventionsbeauftragte steht Mitgliedern der jeweiligen Anbauvereinigung als Ansprechperson für Fragen der Suchtprävention zur Verfügung. Er stellt sicher, dass durch die Anbauvereinigung geeignete Maßnahmen zur Erreichung eines umfassenden Jugend- und Gesundheitsschutzes sowie zur Suchtprävention getroffen werden, insbesondere bringt der Präventionsbeauftragte seine Kenntnisse bei der Erstellung des Gesundheits- und Jugendschutzkonzepts nach Absatz 6 ein und stellt dessen Umsetzung sicher. Der Präventionsbeauftragte hat gegenüber der Anbauvereinigung nachzuweisen, dass er über spezifische Beratungs- und Präventionskenntnisse verfügt, die er durch Suchtpräventionsschulungen bei Landes- oder Fachstellen für Suchtprävention oder Suchtberatung oder bei vergleichbar qualifizierten öffentlich geförderten Einrichtungen erworben hat. Der Nachweis der Beratungs- und Präventionskenntnisse wird durch eine Bescheinigung der Teilnahme an einer der in Satz 5 genannten Schulungen erbracht. ..."

      Aus: Gesetz zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften (Cannabisgesetz – CanG vom 27.03.2024)

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    • Brauche ich eine Vorbildung?
      Eine formale Vorbildung ist oft von Vorteil, aber sie ist keine zwingende Voraussetzung für die Arbeit im Bereich der Suchtprävention. Die Anforderungen können je nach Arbeitgeber, spezifischer Rolle und den gesetzlichen Bestimmungen in Ihrer Region variieren.Einige Positionen in der Suchtprävention erfordern möglicherweise einen Abschluss in einem relevanten Fachbereich wie Psychologie, Sozialarbeit, Public Health oder Gesundheitsförderung. Ein solcher Abschluss kann Ihnen das nötige Fachwissen und die Kompetenzen vermitteln, um effektiv im Bereich der Suchtprävention zu arbeiten.Jedoch gibt es auch viele Positionen in der Suchtprävention, die keinen spezifischen Abschluss erfordern. Einige Arbeitgeber könnten Erfahrung und Fähigkeiten höher bewerten als formale Ausbildung. Hier sind einige Wege, wie Sie sich auf eine Karriere in der Suchtprävention vorbereiten können, auch ohne eine spezifische Vorbildung:
      1) Fortbildungen und Schulungen:
      Es gibt verschiedene Fortbildungen, Schulungen und Zertifizierungen im Bereich der Suchtprävention, die Ihnen spezifisches Fachwissen und Fähigkeiten vermitteln können. Diese können online oder in Präsenz angeboten werden und decken Themen wie Suchtprävention, Intervention, Beratungstechniken und Programmmanagement ab.
      2) Erfahrung durch Praktika und Freiwilligenarbeit:
      Praktika und Freiwilligenarbeit in Einrichtungen oder Organisationen, die im Bereich der Suchtprävention tätig sind, können Ihnen praktische Erfahrungen verschaffen und Einblicke in die Arbeit vor Ort bieten. Dies kann Ihnen helfen, relevante Fähigkeiten zu entwickeln und sich ein Netzwerk in der Branche aufzubauen.
      3) Weiterbildung und Selbststudium:
      Durch Selbststudium und Weiterbildung können Sie sich über aktuelle Forschung, Trends und bewährte Praktiken im Bereich der Suchtprävention informieren. Es gibt viele Bücher, Fachzeitschriften, Online-Ressourcen und Webinare, die Ihnen dabei helfen können, Ihr Wissen zu erweitern.
      4) Soft Skills Entwicklung:
      Neben fachspezifischem Wissen sind auch Soft Skills wie Kommunikation, Empathie, Teamarbeit und Organisationsfähigkeit wichtig für eine erfolgreiche Arbeit in der Suchtprävention. Sie können diese Fähigkeiten durch praktische Erfahrungen, Schulungen und persönliche Entwicklung fördern.Es ist wichtig, die Anforderungen und Erwartungen potenzieller Arbeitgeber zu recherchieren und sich gezielt auf die benötigten Fähigkeiten und Qualifikationen vorzubereiten. Networking und der Aufbau von Beziehungen in der Branche können ebenfalls hilfreich sein, um berufliche Möglichkeiten zu erkunden und Chancen zu nutzen. Klicken Sie hier, um sich für den Kurs anzumelden.
    • Welche Eigenschaften muss ich für die Suchtprävention mitbringen?
      Um erfolgreich im Bereich der Suchtprävention zu arbeiten, sind eine Reihe von Eigenschaften und Fähigkeiten erforderlich. Hier sind einige wichtige Merkmale, die Sie mitbringen sollten:
      1) Empathie:
      Die Fähigkeit, sich in die Situation anderer Menschen hineinzuversetzen, ist entscheidend, um Verständnis für die Herausforderungen und Schwierigkeiten zu entwickeln, mit denen Personen mit Suchtproblemen konfrontiert sind.
      2) Kommunikationsfähigkeiten:
      Sie sollten in der Lage sein, effektiv zu kommunizieren, sowohl mündlich als auch schriftlich, um Informationen über die Risiken von Suchtmitteln zu vermitteln und Menschen zu motivieren, gesunde Entscheidungen zu treffen.
      3) Teamarbeit:
      Die Arbeit in der Suchtprävention erfordert oft die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten, Organisationen und Gemeinschaftsgruppen. Die Fähigkeit, gut in Teams zu arbeiten und sich mit anderen abzustimmen, ist daher von großer Bedeutung.
      4) Organisationsfähigkeit:
      Sie müssen in der Lage sein, Programme und Veranstaltungen zu planen, Ressourcen zu verwalten und Zeitpläne einzuhalten, um effektive Präventionsmaßnahmen durchzuführen.
      5) Flexibilität:
      Der Bereich der Suchtprävention kann sich schnell ändern, und Sie müssen bereit sein, sich an neue Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Trends anzupassen, um relevante und wirksame Präventionsstrategien zu entwickeln.
      6) Fachwissen:
      Ein solides Verständnis der Ursachen und Auswirkungen von Sucht sowie der Präventionsmethoden und -strategien ist unerlässlich, um effektiv im Bereich der Suchtprävention zu arbeiten.
      7) Motivation und Engagement:
      Die Arbeit in der Suchtprävention erfordert ein hohes Maß an Motivation, Engagement und Einsatzbereitschaft, um sich kontinuierlich für die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Einzelpersonen und Gemeinschaften einzusetzen.

      Indem Sie diese Eigenschaften entwickeln und stärken, können Sie einen positiven Beitrag zur Suchtprävention leisten und dazu beitragen, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern.

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    • Was sind die Ziele der Prävention?
      Die Aufgabe der Suchtprävention ist aus mehreren Gründen wichtig:
      1) Gesundheitliche Auswirkungen:
      Der Missbrauch von Suchtmitteln wie Alkohol, Drogen und Tabak kann schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen, einschließlich chronischer Krankheiten, psychischer Störungen, organischen Schäden und sogar tödlichen Überdosen. Durch Präventionsmaßnahmen können diese Risiken reduziert werden, was zu einer verbesserten Gesundheit und Lebensqualität führt.
      2) Soziale Auswirkungen:
      Suchtprobleme können zu sozialen Problemen wie Arbeitsplatzproblemen, finanziellen Schwierigkeiten, Kriminalität, Familienkonflikten und sozialer Isolation führen. Durch Prävention können negative soziale Auswirkungen reduziert und das soziale Wohlbefinden gestärkt werden.
      3) Kosten für die Gesellschaft:
      Die Behandlung von Suchtproblemen und die Bewältigung ihrer Folgen verursachen erhebliche Kosten für Gesundheitssysteme, Justizsysteme und die Gesellschaft als Ganzes. Prävention ist kosteneffektiv, da sie dazu beiträgt, die finanzielle Belastung durch Suchtbehandlung und soziale Folgen zu reduzieren.
      4) Jugendschutz:
      Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig für die negativen Auswirkungen von Suchtmitteln, da ihr Gehirn noch in der Entwicklung ist. Frühzeitige Prävention kann dazu beitragen, dass junge Menschen gesunde Entscheidungen treffen und sich vor den Risiken von Sucht schützen.
      5) Förderung von Lebenskompetenzen:
      Suchtprävention kann dazu beitragen, Lebenskompetenzen wie Entscheidungsfindung, Konfliktlösung, Stressbewältigung und soziale Fähigkeiten zu stärken. Diese Fähigkeiten sind entscheidend, um Risikosituationen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
      6) Schutz gefährdeter Gruppen:
      Bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie Menschen mit psychischen Erkrankungen, Personen mit niedrigem sozioökonomischem Status und Opfer von Traumata, sind einem höheren Risiko für Suchtprobleme ausgesetzt. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen können diese gefährdeten Gruppen besser geschützt werden.Insgesamt trägt die Suchtprävention dazu bei, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Einzelpersonen und Gemeinschaften zu verbessern, indem sie die Entstehung von Suchtproblemen verhindert oder reduziert und positive Verhaltensweisen fördert Klicken Sie hier, um sich für den Kurs anzumelden.